Der Wahlkampf – Ein Panoptikum der Peinlichkeiten

Es ist wieder soweit. Deutschland wählt. Und was sich auf den Plakaten, in den Talkshows und an den Wahlkampfständen abspielt, könnte ebenso gut eine groteske Polit-Satire sein. Nur leider meinen die Akteure es ernst – und das macht es noch schlimmer.

Die SPD, einst die Partei der Arbeiterklasse, hat sich in einen Haufen selbstgerechter Bürokraten verwandelt, die mit staatsmännischer Arroganz versuchen, ihr längst überholtes Sozialklimbim unters Volk zu bringen. Olaf Scholz, der menschgewordene Bürokratieakt, strahlt mit seinem emotionslosen Dauergrinsen so viel Charisma aus wie ein feuchter Waschlappen. Die SPD verspricht soziale Gerechtigkeit, aber in Wahrheit verwalten sie nur den Stillstand – mit dem Feuereifer eines übermotivierten Finanzbeamten.

Die CDU, dieses Sammelbecken für Karrieristen ohne Rückgrat, hat nach 16 Jahren Merkel den Kompass verloren. Die vermeintliche Alternative zu Scholz? Ein armseliger Haufen an Ministerpräsidenten-Darstellern, die entweder bei korrupten Maskendeals oder beim Wegducken während Krisen glänzen. Friedrich Merz, der Börsenmillionär mit der Ausstrahlung eines vergreisten Wirtschaftslehrers, versucht verzweifelt, den alten CDU-Mythos der Wirtschaftskompetenz wiederzubeleben – nur dumm, dass er selbst auf die Frage nach dem Preis eines Liters Milch scheitert.

Und dann Die Grünen. Ach ja, die grünen Moralapostel in Birkenstocks, die ihren Kreuzzug gegen die Lebensfreude unbeirrt fortsetzen. Während ihre Spitzenkandidaten mit absurden Verboten und ökonomischer Inkompetenz um sich werfen, kichert Habeck im Hintergrund und fantasiert von einer klimaneutralen Planwirtschaft. Wer sich über hohe Spritpreise und absurde Energiekosten wundert, darf sich bei dieser Truppe bedanken – der Klimawandel wird vielleicht bekämpft, aber dafür verrecken Menschen an finanzieller Unterkühlung.

Last but not least: die AfD, die sich irgendwo zwischen gespieltem Bürgerprotest und gescheitertem Stammtisch-Faschismus verirrt hat. Während sie sich als „Alternative“ verkaufen, besteht ihr Wahlprogramm aus einer Mischung aus Xenophobie, Geschichtsrevisionismus und Verschwörungsgeblubber. Wer nichts kann, aber trotzdem gehört werden will, schreit halt lauter als die anderen.

Das Ergebnis?  Der deutsche Wahlkampf gleicht einem Zirkus – nur ohne Clowns, denn die sind längst in die Politik gegangen. Am Ende hat man die Wahl zwischen Inkompetenz, Arroganz, Verbotswahn und Wahnsinn. Wer dabei gewinnt? Ganz sicher nicht der Wähler.

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Ben Ricardo, das Sinnbild für den bösen alten Mann. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und hält jedem die hässliche Fratze des eigenen Spiegelbildes vor

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