unter dem Joch der Phallokratie

Je mehr mir der Schwachsinn der „Woke“- Bewegung auf den Sack geht, umso mehr vermisse ich irgendwie die schreienden Vertreterinnen des Feminsmus.

Ist es tatsächlich so ruhig um Alice Schwarzer und ihren Schwestern im Geiste geworden oder reihen sie sich einfach mit ihren abstrusen Forderungen der Gleichberechtigung in die Reihen der Woke Bewegung ein?

Thematisch könnte das durchaus passen.

Randgruppen wie Lesben, Transen oder auch Frauen nerven ihre Umwelt mit Problemen die es gar nicht gibt – und wenn doch – die niemanden wirklich interessieren.

Während mir die omnimediale Präsenz dieser komischen Figuren allmählich auf den bereits erwähnten Sack geht, so sehr vermisse ich die spektakulären Auftritte von Alice Schwarzer.

Meist irgendwie komisch gekleidet, dafür aber mit völlig obskuren Ansichten, aber stets auf Krawall gebürstet keift sich die selbsternannte Galionsfigur des Feminismus durch die abendlichen Talk Shows.
Alleine die vor Männerhass geifernde Grimasse gebührt schon Respekt und hätte ihr so manche Rolle als böse Schwiegermutter in billigen Seifenopern beschert.

Doch woher kommt der Hass auf Männer eigentlich?
Hass ist nun mal nicht angeboren, er entwickelt sich stetig.
Philosophisch betrachtet hängt Hass immer mit zuvor erlebter Liebe bzw. Zuneigung zusammen. Ist ja auch irgendwie logisch: Wenn mir jemand völlig scheissegal ist, warum soll ich ihn dann hassen?
Vielleicht liegt hier der Hase im Pfeffer?

Wurde die kleine Alice vielleicht in ihrer Kindheit vor den Kopf gestoßen? 
Das erklärt sicherlich ihre Vollklatsche, aber vielleicht ist da doch was dran?
Während ihre Freundinnen auf dem Schulhof erste zarte Begegnungen mit dem anderen Geschlecht machten, durfte die kleine hässliche Alice wohl blöd aus der Wäsche schauen.
Vor Neid zerfressen lauschte sie den Erlebnissen ihrer Freundinnen, der Spannungsbogen spannte sich von ersten unbeholfenen Fummeleien bis zu hin zur anschließenden ebenfalls unbeholfenen Defloration.
Mit jeder Entjungferung ihrer Freundinnen wuchs in der kleinen Alice die Wut und Verzweiflung. Nicht einmal die pickeligsten Sprösslinge wollten mit ihr ausgehen, geschweige denn sie wenigstens aus Mitleid zu bumsen.
In ihr wuchs der Hass auf Männer – die Sehnsucht wenigstens einmal im Leben ordentlich durchgevögelt zu werden verwandelte sich in den inneren Wunsch das männliche Geschlecht für das Böse in der Welt verantwortlich zu machen.

Der Phallus als Symbol der Weltherrschaft

Willkommen in der Ära, in der der Phallus nicht nur als biologisches Anhängsel, sondern als ideologischer Herrscher durch die Gesellschaft schwingt. Feminismus, dieses ewige Gezeter um Gleichheit, Respekt und Gehör, prallt an der metaphernstrotzenden Überlegenheit des Phallus ab wie ein Kieselstein auf Titan. Wer denkt, die Welt sei längst aus ihrem patriarchalischen Dornröschenschlaf erwacht, hat die Kraft dieses Symbols unterschätzt.

Seit Anbeginn der Menschheit scheint der Phallus der ultimative Imperator zu sein – ob als mächtiges Zepter der griechischen Götter, als erhobener Zeigefinger in den Ratssälen oder als ikonischer Wolkenkratzer in den Metropolen dieser Welt. Die Gleichstellung der Geschlechter? Schön und gut, aber versuchen Sie mal, einem 200 Meter hohen Stahlpenis zu erklären, dass er sich anpassen soll. Das hat genauso viel Aussicht auf Erfolg wie der Versuch die Psyche der Frauen zu durchschauen

Das patriarchale Dilemma zeigt sich in den subtilsten Alltagsszenen. Denken wir an den Bau von Gebäuden. Warum bloß werden Wolkenkratzer vertikal in den Himmel gestreckt, während frauenspezifische Symbole, sagen wir geschwungene Kurven oder ovale Designs, in der Architektur sträflich vernachlässigt werden? Die Antwort liegt auf der Hand – oder besser: im Schritt. Eine Welt voller männlicher Eitelkeiten verlangt nach Symbolen der Macht, und die stehen nun mal wie eine Eins.

Das erklärt auch den Erfolg von Raketen: Nichts demonstriert technologische Überlegenheit besser als ein hoch aufgerichteter, brennender Phallus, der die Erde verlässt, um andere Planeten zu erobern. Ein Freudenfest für die Machtsymbolik!

Die feministische Bewegung kann machen was sie will! Zetern, schreien, die männliche Überlegenheit verfluchen, in der Phallokratie gleicht sie oft einem traurigen Kabarett. Alice Schwarzer und ihre Mitstreiterinnen brüllen seit Jahrzehnten gegen den Sturm, während sich ihre Gegner ins gemachte patriarchale Nest setzen und genügsam grinsen. Mit lila Kostümen und erhobenem Zeigefinger demonstrieren sie, wie man eine moralisch hochgestochene Haltung mit der Eloquenz eines schlecht aufgelegten Straßenpredigers kombiniert. Aber der Phallus bleibt unbeeindruckt.

Denn das ultimative Problem bleibt ungelöst: Es ist schwer, die Strukturen des Patriarchats zu zerschlagen, wenn diese buchstäblich aus Stahl und Beton bestehen – und dazu auch noch profitabler sind.

Feminismus wird niemals gewinnen, solange er den Phallus als reines Symbol der Unterdrückung begreift. Was es braucht, ist nicht die Zerstörung dieses Symbols, sondern seine Transformation. Vielleicht ein femininer Turm, der genauso hoch hinaus will, aber mit einem verführerischen Schwung, der Raum für alle lässt. 
Das einzige was der Feminismus hervorbringen könnte, wäre vielleicht ein Strauch aus Titten, wohlgemerkt ein Strauch und kein Baum. Wenn es mir dann mal spontan nach Titten gelüstet, könnte ich mir ganz unkompliziert welche pflücken ohne mühsam auf einen Baum klettern zu müssen. Das wäre mal eine Errungenschaft.

Alles andere ist der sinnlose Versuch der patriarchalischen Weltherrschaft, unterjocht unter einem prächtig stehenden Schwanz, zu entkommen. Auch ist der Wunsch nach Gleichberechtigung ebenso verlogen wie die gesamte Doppelmoral dieser Zunft.

Ich vermag es mir nicht auszudenken, was uns Männern blüht, sollte dieses Ansinnen eines Tages in die Tat umgesetzt werden.

In diesem Sinne, ein Hoch auf unseren Schwanz, bleibt stark und

Gehabt Euch wohl
Euer Ben

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Ben Ricardo, das Sinnbild für den bösen alten Mann. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und hält jedem die hässliche Fratze des eigenen Spiegelbildes vor

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