Ich erinnere mich an meine doch schon länger zurückliegende Kindheit.

Unbeschwert holte ich mir beim Bäcker vor der Schule mein geliebtes „Negerkussbrötchen“. Ohne Hintergedanken oder gar einem schlechten Gewissen verspeiste ich es mit dem selben Genuss wie das „Zigeunerschnitzel“ an der Pommesbude.

Auch das Winnetou die einzige Rothaut war, die in den Filmen der damaligen Zeit mit positiven Attributen besetzt war und erst ganz zum Schluss getötet wurde, machte mich zwar traurig, hinterließ aber keinen bleibenden Schaden an meiner kindlichen Seele.

Die Filmlandschaft des Genres der Westernfilme folgte stets dem Schema das die Indianer, auch liebevoll Rothäute genannt, ein Haufen wilder Primitivlinge waren, dessen Begegnungen meist mit dem Verlust der Kopfhaut endete.

Ungeklärt blieb bis heute der Verbleib der erbeuteten Skalps. Fertigten sie hieraus im getrockneten Zustand Kleidungsstücke zur Bedeckung ihres Gemächtes an oder wurden die Skalps nach dem Genuss von Unmengen Feuerwasser einer Suppe zugeführt?

Die Filmlandschaft des Genres der Westernfilme folgte stets dem Schema das die Indianer, auch liebevoll Rothäute genannt, ein Haufen wilder Primitivlinge waren, dessen Begegnungen meist mit dem Verlust der Kopfhaut endete. Ungeklärt blieb bis heute der Verbleib der erbeuteten Skalps. Fertigten sie hieraus im getrockneten Zustand Kleidungsstücke zur Bedeckung ihres Gemächtes an oder wurden die Skalps nach dem Genuss von Unmengen Feuerwasser einer Suppe zugeführt?

Ich weiss das bis heute nicht, als Kind war mir das egal, ich fand es nur zutiefst gerecht, wenn diese Barbaren vom heldenaften Sheriff aus dem Sattel geschossen wurden und dabei so lustig durch den Sand kugelten, während sie Einzug in die ewigen Jagdgründe hielten.

Wahrlich eine durchaus negative und historisch falsche Darstellung dieser Ureinwohner. Deren wahres Schicksal hinsichtlich der Vertreibung durch weiße Siedler hat sich mittlerweile rumgesprochen und Filme dieser Art würden gegenwärtig auch bestimmt nicht mehr so produziert werden.

Ein ähnliches Schicksal ereilte auch dem Negerkuss. Zunächst als Mohrenkopf entschärft, auch das genügte der selbsternannten Wokeness – Bewegung nicht, fristet das Symbol als Pausenfrühstück von Generationen von Schülern nun sein Dasein als „Schoko- oder Schaumkussbrötchen“. Wobei mir der Sinn des Zusatzes „-kuss“ in Verbindung mit Schoko oder Schaum immer noch ein Rätsel bleibt.

Diese Veränderung des Bewusstseins der Sprache ist ein Ergebnis der sich rasant verbreiten Wokeness Bewegung.

Selbsternannte Gerechte erheben sich zu Richter der deutschen Sprache und des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Doch woher kommt der Begriff Woke eigentlich?

Seinen Ursprung hat Woke in den USA der 1930er Jahren. In Zeiten der Rassendiskriminierung entstand dieser Begriff und eine damit hergehende Bewegung.

Es war eine Zeit, in der folkloristisch gekleidete Rassisten in weißen Umhängen und einer komischen spitzen Kopfbedeckung so einfach zum Spaß schwarze Menschen dem Strangulationstod an der nächstbesten Eiche zuführte.

Das sich aufgrund dieser Verhältnisse ein Widerstand in Form einer Woke Bewegung formiert war ein durchaus mutiges und ehrenvolles Unterfangen.

Selbstverständlich ist Diskriminierung jeglicher Art, egal wegen Hautfarbe, Religion, sexueller Identität usw. abzulehnen.

Inwieweit nun die Protagonisten der gegenwärtigen Weltverbesserer sich auf die dunkle Vergangenheit der Rassendiskriminierung beziehen erschließt sich mir nicht. 

Grundwerte wie Toleranz, Nächstenliebe und Respekt gehören in die kindliche Erziehung, es ist die Aufgabe von Eltern Ihren Kinder diese Werte beizubringen und vorzuleben. Den aufklärerischen Teil in Form von Vergangenheitsaufarbeitung sollten Lehrer unterstützen. Hier gehören diese Themen wie Rassendiskriminierung und Verfolgung auf den Lehrplan.

Anstatt sich dessen bewusst zu werden und uns selbst zu reflektieren, dabei unseren Kindern die richtigen Werte von zu Hause mitzugeben, übernimmt die selbsternannte Woke Bewegung die Umerziehung der Gesellschaft.

Diese reduziert sich nicht nur auf den ursprünglichen Rassismus, mittlerweile werden sich Themen wie Feminismus, Klimawandel, alle möglichen Varianten der sexuellen Identität und Geschlechterrollen zu eigen gemacht.

Man könnte fast meinen, dass sich eine Gruppe zusammengeschlossen hat, die der restlichen Bevölkerung zu erklären versucht, wie sie zu sprechen und zu leben haben. 

Soziodemografisch sind diese Zeitgenossen im Alter von 18 – 35, leben meist in urbanen Gegenden, politisch eher links orientiert und verfügen über ein mittleres akademisches Bildungsniveau.

Die Woke – Bewegung überschneidet sich stark mit der Generation Z.

Machen wir uns bewusst, dass ein großer Anteil von jungen Menschen ihr Potenzial und ihr Engagement in Themen verschwenden, die der Gesellschaft nur bedingt nutzt, dafür aber dem Großteil der Bevölkerung mächtig auf die Nerven geht.

Anstatt sich darauf zu konzentrieren eine möglichst gute Ausbildung zu absolvieren und dadurch einen guten Start ins Berufsleben zu haben, zieht man es vor sich auf Straßen festzukleben. Mit fast weinerlicher Stimme versuchen sie dem zurecht genervten Autofahren zu erklären, dass der Weltuntergang naht.

Besonders bemitleidenswert sind die Polizeibeamten die diese jämmerlichen Gestalten möglichst sanft mittels Pflanzenöl und Holzspatel von der Straße kratzen müssen.  

Man müsste sich nur mal vorstellen, wie es um unsere Wirtschaft stehen würde, wenn diese Protagonisten ihre Energie in etwas Sinnvolles investieren würden? Zum Beispiel Arbeiten, doch anstatt sich beruflich selbst zu verwirklichen und weiterzuentwickeln ist die Generation Z darauf bedacht eine möglichst hohe Work-Life-Balance zu erreichen.

Da werden in Vorstellungsgesprächen Forderungen hinsichtlich Gehalt und Urlaub gestellt, die so manchen gestanden Personalchef sprachlos verzweifeln lässt. Selbstverständlich ergeht es Personalchefinnen da auch nicht anders.

Die sogenannte Boomer Generation, die noch ein realistisches Lebensbild in Sachen Arbeit und Wohlstand hat, werden oftmals als „alte weiße Männer“ bezeichnet oder eher beleidigt.

Durch Fleiß und Ehrgeiz konnte sich jeder sein Stück Wohlstand erarbeiten, erstrebenswert waren hier Wohneigentum, vielleicht ein schönes Auto und regelmäßige Urlaube. Aber auch die externe Anerkennung in seinem Beruf erfolgreich und zufrieden zu sein.

Währenddessen begnügt sich die Woke Bewegung damit ihrem Umfeld mit selbstgerechten und dümmlich naiven Forderungen auf die Nerven zu gehen. 

Die jüngere Generation lebt meist noch bei und von den Eltern. Nicht selten kommen diese sogar in den Genuss von durchaus wohlhabenden Erzeugern. Schon fast bemitleidenswert sind diese Menschen, die sich durch Fleiß ihren Wohlstand erarbeitet haben und nun zusehen müssen, welchen Stuss die verkommenen Brut am Frühstücktstisch von ich gibt.

Die lebensälteren Woke Alphatiere sind zumeist an ihren Lastenfahrrädern zu erkennen. Mit sichtlichem Stolz der Selbstgerechtigkeit tronen sie wohlbehelmt auf dem Fortbewegungsmittel als Symbol der klimaneutralen Weltrettungsbewegung. 

Bemitleidenswert sind die etwaig vorhandenen Kinder. Bei Wind und Wetter sitzen sie auf der Ladefläche dieses Gefährtes und sind wahrscheinlich dem Mitleid oder schlimmer noch dem Gespött ihrer Mitschüler ausgeliefert.

Dies behaupte ich einfach mal in der Hoffnung, dass die Schulen nicht komplett von dieser weltfernen und schwachsinnigen Ideologie unterwandert sind.

Als „alter weißer Mann“ könnte man sich entspannt zurücklegen und sich sagen : „Das vergeht auch wieder“, Jede Zeit hat ihre Subkulturen gehabt, sie entstanden oftmals aus Protest und mit dem Erwachsenwerden legte es sich auch meist wieder.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die 1968er Bewegung. 

Sie lehnten sich gegen ihre Eltern und dem politischen System auf.

Zurecht forderten sie eine gesellschaftliche Aufarbeitung der Nazizeit, dafür prügelten sich regelmäßig und leidenschaftlich mit der Staatsmacht.

Hin und wieder wurde mal einer von ihnen erschossen, aber die allermeisten der 68er Protestler fanden den Weg zurück in die Gesellschaft.

Einige völlig Unbelehrbare radikalisierten sich vollends und verschafften sich als Terroristen der RAF zweifelhaften Ruhm durch eine Vielzahl von Opfern.

Der Unterschied zu den Subkulturen in der Vergangenheit zur heutigen Woke Bewegung liegt darin begründet, dass es eine klare Abgrenzung zur Mehrheit der Gesellschaft gab.

Heutzutage fühlt man sich umgeben von duckmäuserischen Schwächlingen, die alles tun um nur nicht in den Verdacht zu geraten gegen die Woke Regeln zu verstossen.

Die wackere Woke Bewegung und ihre Anhänger haben sich nämlich hier eine ganz perfide Masche einfallen lassen: Jeder der diesen sprachlichen und gesellschaftlichen Quatsch nicht mitmacht wird automatisch als Nazi abgestempelt.

Und für uns als normaler Bürger gibt es ja tatsächlich nichts schlimmeres als eben in diese Schmuddelecke platziert zu werden.

Ein wirklich sehr probates Mittel dieser Gruppierung, mittels Ausgrenzung ihre eigenen politischen und gesellschaftlichen Ziele zu erreichen.

Sie haben richtig gehört, es geht auch um politische Ziele bzw. politischer Machterhalt.

Wenig überraschend dürfte es sein, dass sich die Ziele und Inhalte der Woke Bewegung auch in der Partei der „Grünen“ breitgemacht hat.

Soziodemografisch gibt es tatsächlich Überschneidungen, wobei der Anteil der Akademiker innerhalb der Partei prozentual vielleicht unter dem Durchschnitt liegt. Mir sind nicht allzu viele Akademiker oder überhaupt beruflich erfolgreiche Menschen bekannt, die sich die ökosozialistischen Ideologie zu eigen gemacht haben.

Es würde jetzt den Rahmen sprengen, sich über den Sinn und Unsinn, den grüne Politiker verzapfen, auszulassen.

Vielleicht widme ich dem Kinderbuchautor, der nicht als Schwachkopf bezeichnet werden darf und der elfenhaften Trampolinturnerin an späterer Stelle mal ein Kapitel.

Jedoch verfüge ich noch über den letzten Schimmer von Hoffnung, dass diese unglückseligen Gestalten eines Tages durch das Klosett der Geschichte gespült werden und im Nirwana der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

Wobei das wohl nur der Inhalt meiner feuchten Träume sind.

Tatsächlich finden eben diese irgendwo hochdotierte Posten in Verbänden oder noch besser bei der EU in Brüssel.

Widmen wir uns wieder der Gegenwart, und führen wir uns nur ein paar Ausuferungen vor Augen:  

Es wird allen Ernstes darüber diskutiert ob man sich zu Karneval als Indianer verkleiden darf? Das fällt dann unter den Tatbestand der „kulturellen Aneignung“! Selbst die Verwendung des Begriffs „Indianer“ sei schon rassistisch. 

Das Selbstbestimmungsgesetz sichert den Grundrechtsschutz auf geschlechtliche Selbstbestimmung zu. Es ist daher möglich, dass ich obwohl als Mann geboren wurde, ich zukünftig als Frau gelten darf.

Ist anscheinend sehr unbürokratisch bei zuständigen Einwohnermeldeamt möglich.

Ich definiere mich demnach als Frau und gehe Mittwochs am Frauentag in die Sauna. Stößt der Anblick meines in der Tat wohlgeratenen Geschlechtsteils auf Empörung der übrigen „echten“ Frauen und werde ich des Ortes verwiesen, ist das dann Diskriminierung?

Was kann ich denn dafür, wenn ich als Frau noch ein männliches Geschlechtsteil habe? Und wenn es dann ganz dumm läuft, bin ich sogar noch ein Nazi?.

Wir fassen zusammen: Ich darf mich als Mann, der sich nun als Frau fühlt unbürokratisch , wie sagt man das eigentlich? Ummelden? Umdeklarieren? Sicherlich gibt es für diesen Behördenvorgang auch eine Bezeichnung, die jetzt zu recherchieren ist mir ehrlich gesagt zu doof. Also ich darf zur Frau werden, dürfte theoretisch dann auch in die Damensauna, vielleicht sogar Frauenbeauftragter werden? Das wäre vielleicht mal interessant.

All das darf ich, aber als Indianer soll ich nicht zum Karneval, als Cowboy vielleicht? Wie schauts da eigentlich aus?

Der Negerkuss und das Zigeunerschnitzel bleibt mir auch verwehrt, ich möchte schließlich kein Nazi sein.

Dieser Schwachsinn geht sogar soweit, dass Studierende der Technische Hochschule Augsburg ihre Zeit damit verschwendet haben, um herauszufinden dass das bekannte Werk von Michael Ende, „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ in Teilen rassistisch zu bewerten ist. Dies nicht weil der kleine schwarze Jimmy auf der Lok versklavt wurde und bis an sein Lebensende Kohle schippen musste, nein, es ging um einige Zitate, die in Verbindung mit seiner Hautfarbe stehen.

Nüchtern betrachtet sind die Erkenntnisse der Studierenden nicht ganz von der Hand zu weisen, aber benötigt es hierfür gleich eine Arbeitsgruppe mit Forschungsauftrag? Es war ganz einfach die Sprache der damaligen Zeit, diese war damals schon nicht ganz korrekt.

Anstatt reflektiert mit solchen Dingen umzugehen, wird ein Skandal propagiert.

Mir stellt sich die Frage, wie geht das weiter?

Haben wir in unserem Land nicht viel größere Missstände und Probleme? Und was kann ich persönlich tun, um mich gegen diesen Auswuchs zu wehren?

Klimachaoten selbst von den Straßen mittels großzügigem Verteilen von Ohrfeigen von den Straßen zu fegen, sichert mir garantiert den Beifall der übrigen genervten Autofahrern, jedoch auch regelmäßige Gastauftritte beim Staatsanwalt. Auch nicht wirklich erstrebenswert.

Hin und wieder ein abgestelltes Lastenfahrrad fahruntüchtig zu machen, vermag nur ein Tropfen auf dem heißen Stein zu sein, schafft aber kurzfristig einen kleinen Moment der Glückseligkeit.

Nein, im Ernst. Die Lage ist bedeutend schlimmer als sie scheint!

Ich bin da Anhänger der Dekadenztheorie.

Kurz erklärt: Sie besagt, dass sich die inneren Werte des Menschen unter harten Lebensbedingungen entfalten, jedoch Überfluß und Luxus

unweigerlich zur Hybris und zur Erschlaffung führen.

Harte Zeiten machen starke Menschen, gute Zeiten machen schwache Menschen.

Anders kann ich mir das nicht erklären. Anscheinend geht es uns trotz aller Unwägbarkeiten in unserem Land noch so gut, dass wir uns von scheinbar syphilitisch degenerierten Ökosozialisten vorschreiben lassen, wie wir zu leben haben. 

Der schwachen Hoffnung auf ein biblisches Ereignis, wie der Sintflut oder vielleicht gleich Armageddon spendet mir nur bedingt Trost.

Bleibt stark und gehabt Euch Wohl

Euer Ben

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Ben Ricardo, das Sinnbild für den bösen alten Mann. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und hält jedem die hässliche Fratze des eigenen Spiegelbildes vor

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